Wer unsere Arbeit verfolgt, weiß, dass wir seit Jahren auf den Verfall der einst schönen und stolzen Bastion im Schillerpark hinweisen und uns dafür einsetzen, dass der Verfall gestoppt und das historische Bauwerk endlich saniert wird. Wir haben mehrere Anträge dazu in der BVV (Bezirksverordnetenversammlung) eingebracht, Begehungen für Anwohner/innen organisiert, Buttons verteilt und von Experten eine erste Einschätzung der Schäden anfertigen lassen.
Jetzt ist die Sanierung der Bastion endlich gesichert! Das Bezirksamt Mitte und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Bauen und Wohnen haben sich auf Betreiben unseres Abgeordneten im Abgeordnetenhaus Mathias Schulz jetzt darauf verständigt, dass die benötigten Gelder aus dem Landeshaushalt kommen.
Der Stein des Anstoßes
Die von uns ermittelten 40 Schäden an der Bastion (herausgebrochene Steine, Risse in den Fugen, Brandschäden und einiges mehr) warten darauf, dringend repariert zu werden. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Hartnäckigkeit jetzt Erfolg hat. Mathias Schulz dazu: „Die Bastion prägt seit über einem Jahrhundert das Bild des Schillerparks. Als identitätsstiftendes Wahrzeichen im Wedding verdient sie unseren gemeinsamen Einsatz. Ich habe nicht locker gelassen und freue mich, dass wir mit dem Senat und dem Bezirk jetzt einen konkreten Fahrplan vereinbaren konnten. Wir sichern dieses wertvolle Stück Geschichte und machen den Schillerpark wieder zu einem Ort, auf den wir alle stolz sein können. Mein besonderer Dank gilt den engagierten Bürger:innen vor Ort, die immer wieder auf den Verfall der Anlage aufmerksam gemacht haben.”
So geht es jetzt weiter
- Die Grün Berlin GmbH wird mit der Planung der Instandsetzung beauftragt und beginnt im Jahr 2026 mit den Vorbereitungen.
- Ab dem Jahr 2027 soll schrittweise die Sanierung der Bastion starten.
- Die finanziellen Mittel werden aus dem Landeshaushalt im Rahmen des
Berliner Plätzeprogramms bereitgestellt.
Die Sanierungsarbeiten werden in enger Abstimmung zwischen Senat, Bezirk, der Grün Berlin GmbH und denkmalpflegerischen Expert*innen durchgeführt, um den historischen Charakter der Anlage zu bewahren und gleichzeitig die Sicherheit und Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit zu gewährleisten.
Presseberichte
Berliner Morgenpost (Bezahlschranke)










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